Wertpapiere wie etwa Aktien zählen zu den klassischen Anlageformen. Eine Investition in Aktien oder andere Wertpapiere kann äußerst gewinnbringend sein; vorausgesetzt man investiert genügend Zeit, um sich ein Erfolg versprechendes Wertpapier- oder Aktiendepot zusammenzustellen. In Aktien und Wertpapiere sollte nur jemand investieren, der für einen längeren Zeitraum auf sein eingesetztes Kapital verzichten kann. Ein gutes Basiswissen über die Börse ist ein unbedingtes Muss, um freies Kapital auf diese Weise gewinnbringend anzulegen.
Neuanleger benötigen starke Nerven
Die Direktanlage in Wertpapiere wie etwa Aktien verlangt ein solides Nervenkostüm. Anfangs können extrem schwankende Aktienkurse oder anfängliche Einbußen den einen oder anderen Neuanleger auf eine harte Probe stellen: Nur wer auch bei möglichen Startschwierigkeiten locker bleiben kann, sollte sich für eine Investition in Wertpapiere entscheiden. Wer sein Kapital in eine klassische Anlageform wie etwa den Wertpapieren anlegen möchte, steht vor der Qual der Wahl: Die Anlageformen sind hierbei so vielschichtig, dass es Neuanlegern schwerfällt die für ihn richtigen Wertpapiere ausfindig zu machen. Bevorzugt werden hierbei natürlich Wertpapiere mit geringem Risiko und größtmöglichen Gewinnchancen.
Aktien- oder Wertpapierfonds mindern das Verlustrisiko
Wer auf schnelle Gewinne abzielt, setzt meist auf einzelne Wertpapiere wie Erfolg versprechende Aktien. Jedoch besteht hierbei, ein hohes Risiko Verluste zu machen. Wer auf langfristige und zuverlässigere Investitionen abzielt, ist gut beraten auf Aktien-, Wertpapier- oder Investmentfonds zu setzen. Bei Fondsanlagen wird nicht in einzelne, sondern in verschiedene Aktien oder weitere Wertpapiere investiert. Viele Banken, Maklerbüros oder Investmentfirmen bieten fertige Aktien- oder Investmentfonds, gerade für Neuanleger, an. Dadurch, dass bei dieser Kapitalanlage gleich in mehrere Aktien oder weitere Wertpapiere investiert wird, mindert sich das Verlustrisiko mit zunehmenden Chancen auf höhere Gewinne.
Gewiss können auch Investmentfonds zu Verlusten führen, falls der zuständige Fondsmanager eine unglückliche Wertpapier- und Aktienauswahl getroffen hat. Auch eine globale Finanzkrise kann zu Verlusten führen. Langfristig stehen die Chancen auf lohnenswerte Gewinne jedoch gut: Ordnungsgemäß stellen sich diese meist nach 10 bis 15 Jahren ein. Investmentfonds mit verschiedenen Aktien oder Wertpapieren sind von daher nur als langfristige Kapitalanlagen sinnvoll.
Das Wertpapiergesetz schützt vor Scheinfirmen
Wer sein Kapital in Wertpapiere anlegen möchte, sei es in einzelne oder in Form von Wertpapierfonds, möchte sicher gehen, dass er seine Gelder ausschließlich seriösen Unternehmen überlässt. In Deutschland und der gesamten EU dürfen nur kontrollierte Unternehmen mit Wertpapieren aller Art handeln. Die Kontrolle ist per Gesetz geregelt und wird in Deutschland von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht durchgeführt. Die Überprüfung ist zwingend notwendig, um Scheinfirmen zu vermeiden, die sich am Geld anderer Menschen bereichern möchten. Das Kreditwesengesetz (KWG) regelt unter anderem die Verhaltensvorschriften für Firmen, welche mit Wertpapieren handeln. Somit gibt es z. B. strenge Auflagen hinsichtlich der Gestaltung von Verkaufsprospekten. Erfahrungsgemäß können Falschinformationen in Prospekten schwerwiegende Folgen haben. Die korrekte Einhaltung der Rechtstellungen schützt vor falschen Rückschlüssen aufgrund fehlerhafter Informationen. Seit der Finanz – und Wirtschaftskrise erleben die klassischen Aktien einen rückläufigen Kurs bei deutschen Privatanlegern. Statt in Aktien wird vermehrt in festverzinsliche Wertpapiere investiert: Derzeit haben die deutschen Kapitalanleger nahezu 1,1 Billionen Euro in Form von Wertpapieren angelegt.
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