Vorbereitung auf die Steuererklärung
Viele Menschen beschleicht ein mulmiges Gefühl, wenn sie an die bevorstehende Steuerklärung denken. Mit ein paar kleinen Tricks können Sie den “Papierkrieg” beherrschen und haben Ihre Unterlagen perfekt in Ordnung. So haben Sie alles für das Finanzamt parat.
Steuerordner bereits im Januar anlegen
Ganz gleich, ob man das Ausfüllen der Formulare für die Steuererklärung selbst übernimmt oder die Hilfe eines Lohnsteuerhilfevereins bzw. einen Steuerberaters in Anspruch nimmt, am Sammeln der Unterlagen kommen Sie nicht vorbei. Es kostet viel Zeit und Nerven, wenn man große Stapel unsortierter Papiere durchsuchen muss und der Abgabetermin der Steuererklärung unerbittlich näher rückt. Bleiben wichtige Belege dann unauffindbar, können Sie Kosten, die steuerlich abzugsfähig wären, dem Finanzamt nicht nachweisen und verschenken bares Geld. Einfacher ist es, sich bereits im Januar einen Steuerordner zu besorgen oder selbst anzulegen. Am besten beschriften Sie ihn mit dem Wort Steuern und der Jahreszahl. In diesem Ordner werden alle Unterlagen, die etwas mit der Berechnung Ihrer Einkommensteuer zu tun haben gesammelt. Am besten heften Sie Lohnzettel, Rechnungen Ihrer Versicherungen und ähnliche Bescheinigungen sofort in diesem Ordner ab. Mindestens im monatlichen Abstand sollten alle Unterlagen einsortiert werden. Dann können Sie sich noch an alle Dinge erinnern, die Sie Ihre Steuererklärung betreffen. Kassenzettel und Quittungen können Sie in Prospekthüllen stecken und dann im Steuerordner aufbewahren, damit sie nicht gelocht werden müssen.
Trennblätter schaffen Ordnung
Schon nach wenigen Monaten haben sich im Steuerordner zahlreiche Belege angesammelt. Damit Sie den Überblick behalten, könnten Sie mit Hilfe von Trennblättern den Inhalt in Rubriken einteilen. Unter dem Punkt “Beruf” werden die Lohnabrechnungen, Lohnsteuerkarte, Quittungen über den Kauf von Fachbüchern und Belege über die durchgeführten Dienstreisen gesammelt. Wichtig sind ebenfalls Nachweise über eventuelle Sonderausgaben. Dazu gehören auch Kosten, die Ihnen im Zusammenhang mit ärztlicher Behandlung in Rechnung gestellt werden. Falls Sie Kinder haben, müssen Sie ebenfalls zahlreiche Unterlagen vorlegen können. Das können z.B. Abrechnungen über Betreuungskosten oder Schulbescheinigungen Ihrer über 18 jährigen Kinder sein. Geht das Jahr zu Ende, werden Sie sehr froh sein, dass Sie diszipliniert alle Unterlagen einsortiert haben und bei der nächsten Steuererklärung brauchen Sie sich ganz bestimmt nicht mehr über verbummelte Belege zu ärgern.
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